„Hallo, mein Name ist Kinderrecht – Herr Kinderrecht!“

Bunt und fröhlich sieht Herr Kinderrecht aus und hat dabei eine wichtige Botschaft: Kinder haben Rechte.

Die Kinder der TG/OGS Derletal von Maria im Walde haben die etwa einen Meter große Pappfigur unter der Projektleitung von Melanie Korell, pädagogische Mitarbeiterin, über knapp zwei Monate hinweg gebastelt. In mehreren Stunden pro Woche fertigten sie die Form aus Pappmaché und bemalten sie anschließend in vielen Farben mit ihren Herzenswünschen: „Frieden“, „Liebe“ oder „Spiel und Spaß“ ist auf Herrn Kinderrechts „Tattoos“ zu lesen. Mit dem kleinen Herrn bewirbt sich die TG/OGS Derletal um den Kinder-Jugendrechte-Preis 2014, der am 13. Juni 2014 vom Diözesan Caritasverband Köln verliehen wird.

„Manche der beteiligten Kinder haben auch schon persönliche Erfahrung mit Gewalt gehabt“, berichtet Kai Lixfeld, Fachbereichsleiter der Erziehungshilfen im Derletal. „ Es ist wichtig, dass bei ihnen überhaupt erstmal ein Bewusstsein entsteht, dass Gewalt nicht in Ordnung ist. Die körperliche und seelische Unversehrtheit muss selbstverständlich sein. Je früher die Kinder ihre Rechte kennen, desto besser ist es.“ Auch die Kreativität der Kinder und Jugendlichen und ihre kognitive Leistungsfähigkeit soll dabei eingebunden werden. In Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe werden Kinderrechte zudem durch Vertrauenspersonen als Ansprechpartner aber auch durch organisierte Mitbestimmung der Kinder selbst gestärkt.

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